Rundbriefe

In unregelmäßigen Abständen erstellen wir für unsere Patienten einen Rundbrief zu unterschiedlichen Themen. An dieser Stelle können Sie die letzten Ausgaben nachlesen.

Rundbrief Nr. 55 vom Juni 2018
Rundbrief Nr. 53 vom Dezember 2017
Rundbrief Nr. 51 vom Juni 2017
Rundbrief Nr. 49 vom Februar 2017


Rundbrief Nr. 54 vom März 2018
Rundbrief Nr. 52 vom Oktober 2017
Rundbrief Nr. 50 vom April 2017

Geburtstag in der Tagespflege

Foto: Spielspaß

"Ein Geburtstag sollte sich vom Alltag abheben." So soll es auch beim 2. Jubiläum unserer Tagespflege sein. Die Gestaltung dieses sonnigen Vormittages haben Schülerinnen und Schüler des ibfl übernommen. Mit einem kleinen Geschenk für jeden Tagesgast und vielen Überraschungen im Gepäck kamen sie am Morgen mit ihrer Lehrerin in unsere Einrichtung. Noch vor dem Eintreffen der Tagespflegegäste deckten sie den Tisch für eine zünftige Geburtstagsfeier ein.

Das passend zur Tischdekoration vorbereitete Gedächtnistraining war ein guter Einstieg in den Vormittag. Viel Spaß und Freude hatten alle Anwesenden beim Singen altbekannter Lieder und Ausprobieren verschiedener Spiele, die die SchülerInnen des ibfl mitgebracht hatten.

Foto: Kräuter fühlen

Zum zweiten Teil lockte das Wetter alle nach draußen. In unterschiedliche Schalen wurden Blumen und Kräuter gepflanzt. Das Fühlen, Riechen und Sehen weckte alte und schöne Erinnerungen. Beim anschließenden Kräuter-ABC wurden diese ausgetauscht und manch einer lernte sogar noch etwas dazu.

Viel zu schnell ging dieser Vormittag zu Ende. Mit einem kleinen Dankeschön bedankten sich die Tagespflegegäste bei den SchülerInnen des ibfl für diesen gelungenen Vormittag. Mit den Blumen und Kräutern in den Kästen wird uns dieser Geburtstag noch lange in Erinnerung bleiben.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 20 vom 18.05.2018)



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Mitgliederversammlung

Foto: Mitgliederversammlung

Mit einem Lied auf den Lippen begannen wir in diesem Jahr unsere Mitgliederversammlung. Bei sehr schönem Wetter kamen viele Mitglieder auf das Burggäßchen.

Aus den Berichten der Vorstandsvorsitzenden und der Geschäftsführerin ging deutlich hervor, dass wir als Verein auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken können

Seit 27 Jahren versorgt die Ökumenische Sozialstation Sebnitz e. V. (ÖSS) in unserer Stadt pflege- und hilfsbedürftige Menschen im ambulanten Bereich. Die Tagespflege, welche wir seit 2 Jahren in unseren Räumen anbieten, wird sehr gut angenommen. Die positive Resonanz bestätigt die Richtigkeit dieser Investition für die Menschen, für den Verein und für Sebnitz.

Von den Pfarrern und engagierten Gemeindegliedern beider Sebnitzer Kirchgemeinden wurde der "eingetragene Verein" als Unternehmensform gew&aumL,hlt und basiert heute noch auf ehrenamtlichem Engagement.

Wir danken an dieser Stelle allen unseren Mitgliedern für die langjährige Treue und Unterstützung und begrüßen ganz herzlich unsere neuen Mitglieder, die unsere Vereinsidee in Zukunft mit tragen werden. Mittelpunkt unseres Wirkens ist und bleibt der pflege- und hilfsbedürftige Mensch.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 18 vom 04.05.2018)



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In der Osterhasenmalerwerkstatt ...

... angekommen fühlen sich alle, die uns derzeit in unserer Tagespflege "Burggäßchen" besuchen. Die Tagespflegegäste sind fleißig mit den Vorbereitungen für das nahende Fest beschäftigt.

Foto: Osterhasen filzen
Foto: gefilzte Osterhasen










Ob beim Ostereier anmalen oder Osterhasen filzen, immer wieder unterhalten wir uns über bekannte und längst vergessene Osterbräuche und -sitten. Als Mitarbeiter spüren wir, dass es allen viel Freude bereiten wird, dieses christliche Fest zu erleben.

Ein gesegnetes Osterfest wünschen die Mitarbeitenden der Ökumenischen Sozialstation Sebnitz e. V.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 13 vom 29.03.2018)



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Komm wir geh'n nach Bethlehem ...

... sangen die Hortkinder der christlichen Kindertagesstätte "Unterm Regenbogen"quot; in der Woche vor Weihnachten in unserer Tagespflege "Burggässchen". Es wurde ein kurzweiliger Nachmittag für unsere Gäste.

Die Stühle standen aufgereiht wie im Kino. Mit dem Aufstellen von Taverne, Stall und Wirtshaus stieg die Spannung auf Kommendes. Es dauerte noch ein Weilchen, bis sich die Tür öffnete und eine Schar von Kindern eintrat. Schnell schlüpfen sie in ihre Rollen als Maria und Joseph mit dem Eselchen, Hirten und Schafe, Könige und Weise aus dem Morgenland. Die Engel schwebten auf leisen Sohlen ein.

Foto: Gruppenbild Krippenspieler

Zur Musik zogen die Krippenspieler auf die Bühne, jeder suchte sich seinen Platz und das Spiel begann. Wie es in der Weihnachtsgeschichte vor mehr als 2000 Jahre aufgeschrieben wurde, lies Kaiser Augustus sein Volk zählen. Dazu musste jeder in seine Geburtsstadt ziehen. Joseph nahm seine schwangere Frau und den Esel. Zu dritt gingen sie nach Bethlehem. Alle Betten waren belegt. Von einem Wirt wurde dem Paar der benachbarte Stall als Quartier angeboten. Nachdenklich setzten sich die werdenden Eltern hinter die Futterkrippe gleich neben den Ochsen. …

Foto: Gruppenbild Krippenspieler

Umrahmt wurde das Spiel der Kinder von handgemachter Musik auf ihren unterschiedlichen Blasinstrumenten. Vielen Dank allen, die sich für das tolle Spiel auf den Weg zu uns auf den Berg begeben haben. Danke sagen wir auch all jenen, die im Hintergrund die Fäden zusammenführten und uns so einen schönen Nachmittag bescherten. Allen Beteiligten und allen Lesern wünschen wir eine gesegnete Weihnachtszeit und freuen uns auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr,
die Mitarbeitenden und der Vorstand des Ökumenische Sozialstation Sebnitz e.V.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 1 vom 05.01.2018)



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Immer wieder im Advent

... laden wir unsere Patienten für einen Nachmittag zu uns in die Sozialstation ein. Viele folgten unserer Einladung und kamen am 06.12.2017 zu uns. Gemeinsam gingen wir ein Stück auf dem Weg durch den Advent.

Foto: Patietenweihnachtsfeier

Am Nikolaustag besuchte uns Bischof Nikolaus ganz persönlich. Zugegeben, er hatte sehr große Ähnlichkeit mit Pfarrer Gulbins. Mit seinen Worten machte er uns Mut, nicht ausschließlich den materiellen Geschenken Bedeutung zu messen. Wichtig sei es, Zeit miteinander zu verbringen und sich Zeit zu schenken. Die Worte wurden umrahmt von Advents- und Weihnachtsliedern unseres vielstimmigen Chores. Bei Stollen, Keksen, Kaffee und Tee setzte schnell fröhliches Gemurmel ein. Die humorvolle "Geschichte vom Lametta"" hörten wir zum Abschluss unserer Adventsfeier.

Mit guten Wünschen für eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit beendeten wir den Nachmittag.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 50/2017 vom 15.12.2017)



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Das Jahr geht zu Ende ...

draußen weht der Wind, die allerletzten Blätter fallen von den Bäumen. Die Äste wiegen sich im Wind, Regen peitscht an unsere Fenster. Wir erinnern uns an den letzten Winter und fragen, wie es wohl unseren gefiederten Gästen aus dem Vorjahr gehen mag? Finden Sie noch genug Futter in der Natur? An unserer neuen Werkbank bauen wir ein Vogelhaus und stellen es gleich auf unserem Balkon auf. Nachdem wir es mit Vogelfutter gefüllt haben hoffen wir auf tierisches Treiben, das ein wenig Bewegung in unsere tolle Aussicht auf die Stadt bringt.

Foto: Adventskranz binden
Foto: fertiger Adventskranz
















Bald ist wieder Advent. Tannenduft holen wir uns mit Zweigen der Blautanne ins Haus. Daraus binden wir gemeinsam einen Adventskranz oder stellen kleine Gestecke her. So richtig gemütlich wird es, als aus dem Backofen der Duft von selbst gebackenen Keksen und Stollen um unsere Nasen weht.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 48 vom 01.12.2017)



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Ran an die Äpfel ...

Foto: Äpfel verarbeiten

... war von Anfang bis Mitte Oktober das Motto in der Tagespflege unseres Ökumenische Sozialstation Sebnitz e.V. Da wurde geschält, geschnitten und gebacken. Die gesponserten Gartenäpfel eines Tagespflegegastes fanden vielerlei Verwendung.

Nicht nur selbst gebackener Apfelkuchen und -strudel, auch unsere selbst hergestellte Apfelbutter schmeckte abgerundet mit einem aromatischen Apfeltee aus eigener Herstellung sehr lecker und machten die ersten Wochen im Oktober sehr fruchtig.

In der zweiten Oktoberhälfte wird sich bei uns alles um den Kürbis drehen.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 43 vom 27.10.2017)



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Sommerfest

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein ohne Ende - als lauer Sommertag kündigt sich der 30.08.2017 an. Für diesen Tag haben wir unser Sommerfest geplant und unsere Patienten vom ambulanten Pflegedienst und der Tagespflege zu uns in die Station eingeladen.

Foto: Sommerfest

Bei Flammkuchen, Federweißer, belegten Brötchen, Saftschorlen und einer guten Portion handgemachter Musik konnten wir in den Räumen unserer Tagespflege vergnügte Stunden mit unseren Patienten verbringen.

Als der schon 45 Jahre alte Hit "Ein bisschen Spaß muss sein" erklang bewegten sich fast alle Füße im Takt unter den Tischen zur Musik. Bei den nächsten Liedern folgten die Anwesenden der Aufforderung unseres Alleinunterhalters, Herrn Wayandt, zum Schunkeln. Als die ersten Töne von "Rosamunde" erklungen begannen einige Herren das Tanzbein zu schwingen. Am Ende dieses Nachmittages konnten wir beim Abschied in viele fröhliche und dankbare Gesichter schauen.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 38 vom 22.09.2017)



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Patientenausfahrt

Foto: Patientenausfahrt - Ankunft auf dem Butterberg

Mitten im Mai erwischten wir einen wunderschönen Tag für unsere Patientenausfahrt. Bei blauem Himmel mit nur wenigen kleinen Wölkchen startete unsere Fahrt am Sebnitzer Busbahnhof in einem gut gefüllten sonnengelben Reisebus. Unser Busfahrer hatte sich eine schöne Route ausgedacht, schließlich war bei unserer Tour der Weg das Ziel. Wir staunten über das herrliche Grün, das so kräftig aus den Bäumen sprießt, die teilweise schon in voller Blüte stehenden Rapsfelder und die vielen restaurierten Häuser, die an unserer Wegstrecke standen.

Foto: Patientenausfahrt - Auf dem Butterberg

Im Berggasthof "Butterberg" auf dem gleichnamigen Berg waren im Festsaal für uns Plätze reserviert. Bei Kaffee und Kuchen plauderten alle fröhlich ¨ber längst vergangene Zeiten, alte Freunde und den eigenen Alltag. Gut gestärkt traten wir die Heimreise an. Alle freuten sich über die gute Ortskenntnis unseres Busfahrers, der nicht den kürzesten sondern den schöneren Weg wählte. Am Busbahnhof in Sebnitz endete dieser wunderschöne Nachmittag. Ein herzliches Dankeschön an alle, die an der Organisation und Durchführung Rundreise beteiligt waren.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 20 vom 19.05.2017)



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Ein Jahr Tagespflege

Foto: "Danke" als Wort aus einzelnen Buchstaben gelegt

Im April 2016 begrüßten wir die ersten Gäste in unserer neuen Tagespflege im Burggäßchen. Dieses einjährige Jubiläum war für uns Anlass, für unsere Gäste eine kleine Geburtstagsfeier zu organisieren.

Foto: Die Jubiläumstorte

Zur Unterstützung haben wir uns Gemeindepädagogen Sebastian Düring eingeladen. Mit einer kleinen Andacht begann er die Feier. Gemeinsam sagten wir Danke für die schöne Zeit in der Tagesspflege "Burggäßchen". In das generationenübergreifend bekannte Morgenlied "Danke für diesen guten Morgen" stimmten alle mit ein

Zu einer Geburtstagsfeier gehört ein gutes Stück Torte. Als Motiv wünschten wir uns unseren Tagespflegebaum auf einer bunten Frühlingswiese stehend. Auch wenn sie viel zu schade zum Essen erschien, konnten wir uns vor Neugier nicht bremsen und haben zum Messer gegriffen. Die einhellige Meinung: "Hmmm lecker!" Dazu eine Tasse Kaffee oder Tee und fertig war eine leckere Zwischenmahlzeit für alle Anwesenden.

Ein schöner Vormittag ging viel zu schnell zu Ende. Vielen Dank an alle, die uns bei Vorbereitung und Durchführung der Feier unterstützt haben.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 18 vom 05.05.2017)



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Tagespflege „Burggäßchen“ startet im neuen Jahr mit dem Thema

Gesunde Ernährung

Nachdem wir an den Weihnachtsfeiertagen viele gute Speisen verputzt und dadurch ein paar Pfunde zugelegt hatten, entschlossen wir uns gemeinsam in den ersten Wochen des neuen Jahres gesünder zu ernähren. Und wie ernährt man sich am besten gesund? Genau! Man bereitet das Essen selbst frisch zu. Jeder Besucher unserer Tagespflege hat kräftig beim Schneiden von frischem Gemüse für einen leckeren Gemüseauflauf oder leckerem Obst für die Zubereitung eines Obstsalates mit geholfen.

Gemeinsam wurde ein leckeres Zwiebelbrot gebacken. Mit unseren selbst hergestellten Brotaufstrichen war das eine leckere Mahlzeit. Auf unserem Speiseplan standen auch Haferflockensuppe und Joghurtdrink. Wenn ein Tagespflegegast Geburtstag feiert, gibt es als Ausnahme auch mal einen nicht ganz so gesunden Kuchen.

Bei uns steht das Essen nicht immer im Vordergrund. Gemeinsam bastelten wir Schneemänner, stellten Badesalz her und führten verschiedene Kneippsche Anwendungen durch. Neben lauwarmem und kaltem Wasser verwendeten dafür wir auch Schnee. Zur Jahreszeit passende Lieder singen wir gern in fröhlicher Runde. An manchen Tagen werden wir dabei von verschiedenen Instrumentalisten unterstützt.

So vielgestaltig ist das Leben in unserer Tagespflege. Wenn auch Sie Interesse an einem abwechslungsreichen Alltag haben, erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 035971 83746.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 7 vom 17.02.2017)



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Patientenweihnachtsfeier in der Ökumenischen Sozialstation

Foto: Patientenweihnachtsfeier

Am 07.12.2016 haben wir unsere Patienten und Tagespflegegäste zur Weihnachtsfeier ins Burggäßchen eingeladen. Viele folgten unserer Einladung und erlebten einen gemütlichen Nachmittag in den Räumen unserer Tagespflege. Mit einem von Mitarbeiterkindern gestalteten weihnachtlichen Programm wurde der besinnliche Nachmittag eröffnet. Das Singen altbekannter Weihnachtslieder mit Begleitung von Tenorhorn oder Gitarre bereitete vielen Anwesenden große Freude.

Bei Kaffee, Tee, Stollen und von unseren Tagespflegegästen selbst gebackenen Keksen war anschließend ein fröhliches Miteinander. Für den Einen oder Anderen war es ein Wiedersehen nach sehr langer Zeit. Viel zu schnell verflog die Zeit und manch einer vergaß fast die Zeit, den Heimweg anzutreten.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 50 vom 16.12.2016)



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St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee und Wind ...

Foto: Martinstag

So wird es in einem Kinderlied zum Martinstag am 11.11. immer wieder gern gesungen. Die Kinder der Kindertagesstätte "Unterm Regenbogen" sangen und spielten am 11.11. dieses Lied für unsere Tagespflegegäste.

Mit ihrem Programm zum Martinstag haben sie allen eine große Freude bereitet. Jedes Kind teilte mit einem Tagespflegegast die selbst gebackenen Martinshörnchen.

Im Wintergarten der Tagespflege haben Kinder und Erzieherinnen über den Ausblick auf Sebnitz gestaunt. Alle Anwesenden sind sich einig: Das müssen wir mal wieder machen. Das war so schön.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 46 vom 18.11.2016)



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Ökumenische Sozialstation Sebnitz e. V. Mitgliederversammlung

Der Vorstand der Ökumenischen Sozialstation hatte für den 31.08.2016 zu seiner alljährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Neben dem Vorstellen des Geschäftsberichtes stand die Wahl eines neuen Vorstandes auf der Tagesordnung.

Foto: Vereinsvorstand - gewält im August 2016

Zunächst berichtete die Vorstandsvorsitzende Irene Philipp über die Ereignisse im zurückliegenden Jahr. Hauptpunkt ihrer Ausführungen war der Ausbau und die Eröffnung der Tagespflege "Burggässchen" im Gebäude der Ökumenischen Sozialstation. Seit dem Frühjahr können Pflegebedürftige in unserer Region den Tag in Gesellschaft mit anderen Menschen in den neuen Räumen im Burggässchen erleben. Aus den Ausführungen der Geschäftsführerin konnten alle Anwesenden entnehmen, dass der Verein im zurückliegenden Geschäftsjahr solide gewirtschaftet hat und der zugrunde liegende Haushaltsplan eingehalten werden konnte. Bei der Kassenprüfung gab es keinerlei Beanstandungen.

Die wichtigsten Punkte des Abends waren die Entlastung des alten und die Wahl des neuen Vorstandes. Frau Wagner wurde nach 14 Jahren Vorstandsarbeit verabschiedet und für die stets zuverlässige Mitarbeit gedankt. Ihre Stelle wird künftig Frau Henkel einnehmen. Es wurden Frau Irene Philipp als Vorsitzende und Herr Walter Zippelius als Stellvertreter in ihren Ämtern wieder gewählt.

Dem Vorstand gehören weiter an: Frau B. Müller, Frau C. Gnauck, Herr G. Gebauer, Pfarrer Brendler und Pfarrer Gulbins. Ein von den Mitarbeiterinnen vorbereiteter Imbiss wurde von den Anwesenden gern angenommen.

(veröffentlicht im Grenzblatt Nr. 37 vom 16.09.2016)



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Platz an der Sonne

Sächsische Zeitung, 19/20.03.2016 von Dirk Schulze

fernsehlotterie Zum Tag der offenen Tür am Mittwoch, d. 16.03.2016, konnten die Gäste auf der Veranda der neuen Tagespflege am Burggässchen in Sebnitz schon einmal Probe sitzen.

Foto: Dirk Zschiedrich

Die breite Glastür fährt auf Knopfdruck automatisch zur Seite. Der Besucher tritt in eine offene und geräumigeGarderobe, links und rechts stehen Kleiderschränke , in der Mitte zwei Bänke zum bequemen Schuhwechsel, geradeaus fällt der Blick auf zwei Glastüren, die hinaus auf den breiten Balkon führen werden, sobald er installiert ist. Das ist der letzte Baustein, der noch fehlt, ansonsten ist die neue Tagespflege auf dem Burggässchen in Sebnitz fertig und komplett eingerichtet. Noch vor dem offiziellen Start konnten die Sebnitzer am Mittwoch einen ersten Blick in das neue Angebot der Ökumenischen Sozialstation werfen.

Wem die Treppe bis hier hinauf in die erste Etage zu beschwerlich ist, der kann bequem mit dem Fahrstuhl fahren. Keine Schwelle liegt Rollatoren oder Rollstühlen im Weg, die Einrichtung ist komplett barrierefrei. Alles wirkt hell und freundlich, die Übergänge von der Garderobe in die Teeküche und den geräumigen Aufenthaltsraum sind offen gestaltet, warme Rottöne setzen Akzente. Der schönste Platz ist zweifelsohne die eigens angebaute, komplett verglaste Veranda. Von bequemen Ruhesesseln haben die Gäste hier künftig einen  Panoramablick über die Stadt. Geradeaus ragt der Kirchturm über die Dächer, weiter nach rechts wandert das Auge über das Haus der Deutschen Kunstblume und die alte Meiche-Villa bis zum Viadukt, über das in regelmäßigen Abständen die roten Triebwagen der Nationalparkbahn rollen.

Es ist tatsächlich der Platz an der Sonne, mit dem die Deutsche Fernsehlotterie früher um Loskäufer warb. Dank finanzieller Unterstützung der gemeinnützigen Soziallotterie konnte die Ökumenische Sozialstation in Sebnitz den Umbau stemmen. Nach mehrmonatiger Bauzeit kann in der ersten Aprilwoche der reguläre Betrieb starten. Sebnitz bekommt damit 15 neue Tagespfle­geplätze, wodurch sich die Gesamtkapazität für diese Art der Betreuung in der Stadt verdoppelt.

Das Angebot richtet sich an Senioren, die ein gewisses Maß an Betreug benötigen oder ihre Tage in Gesellschaft verbringen möchten, aber noch keine Rundumpflege in einem Heim brauchen. Sie können weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben, werden an ausgewählten Tagen in der Woche aber professionell umsorgt.

Dieses Angebot ist vor allem für pflegende Angehörige eine Entlastung, erklärt Heike Widuckel, die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation. Sie können sich dann einmal um sich selbst kümmern, zum Arzt gehen oder in Ruhe einkaufen, während ihre Familienmitglieder in der Tagespflege sind. Voraussetzung ist eine Pflegestufe. Der vor 25 Jahren gegründete Verein war bisher in der vor allem in der häuslichen Krankenpflege aktiv. Jetzt kommt mit der eigenen Tagespflege ein neues Angebot hinzu. Fünf neue Mitarbeiter hat die Sozialstation dafür eingestellt, darunter eine eigene Ergotherapeutin, welche die Gäste individuell oder in Gruppen mit verschiedenen Übungen betreut.

Oft ist es schon der neue Tagesrhythmus, der den Patienten hilft, erklärt Heike Widuckel. Sie werden morgens zu Hause abgeholt und abends wieder zurückgebracht. Dafür hat der Verein extra ein geräumiges Auto angeschafft. An dem prangt schon das neue Logos der Einrichtung, ein grüner Laubbaum voller Blätter sowie der Name „Tagespflege Burggässchen". Vor Ort gibt es dann verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten, es wird gemeinsam gefrühstückt, gegessen und Kaffee getrunken, für den Mittagsschlaf gibt es zwei Ruheräume.

Ein kleiner Wermutstropfen am neuen Anbau ist die große metallene Fluchttreppe, die ausgerechnet an der stadtwärtigen Seite der Veranda installiert werden musste. Doch da ließ sich nichts machen, die Brandschutzbestimmungen gingen vor. Die Mitarbeiter sehen es positiv: Über die Treppe gibt es jetzt einen direkten Zugang zum Garten, dort entstehen noch ein Hochbeet mit Blumen und eine Sitzecke für die Senioren.
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Pflegedienst zieht das große Los

Sächsische Zeitung, 18.08.2015 von Dirk Schulze

fernsehlotterie Hier entsteht der Platz an der Sonne. Im ersten Obergeschoss der Ökumenischen Sozialstation auf dem Burggäßchen in Sebnitz zieht bald eine Tages­pflege ein. Der geplante Balkon verspricht eine schöne Aussicht auf die Stadt. Pflegedienstleiterin Ka­thrin Dambuk (re.) und Altenpflegerin Ramona Kramer freuen sich über die Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie.
Foto: Dirk Zschiedrich

Das blaue Schild mit dem Logo ist schon da. Bevor es angeschraubt wird, sind noch einige andere Arbeiten verrichten. In wenigen Tagen werden bei der Ökumenischen Sozialstation in Sebnitz die Bauleute anrücken. In seinem Haus auf dem Burggäßchen 5 in Sebnitz will der gemeinnützige Verein in den kommenden Monaten eine Tagespflege mit 14 Plätzen einrichten. Unterstützt wird das Vorhaben durch die Deutsche Fernsehlotterie. Die Ökumenische Sozialstation bekommt von der Lotterie eine Förderung von 147.739 Euro. „Es ist schön, dass wir diese Unterstützung bekommen", sagt Heike Widuckel, Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation. Ohne das Geld hätte der vergleichsweise kleine Verein sein geplantes Projekt wohl kaum stemmen können. Die knapp 150.000 Euro aus der Fernsehlotterie machen rund ein Drittel der Kosten aus.

Die Ökumenische Sozialstation ist damit eins von vier Projekten in Sachsen, die in der ersten Jahreshälfte von der Fernsehlotterie unterstützt werden. Insgesamt verteilte die Lotterie im Freistaat rund 420.000 Euro. Über die Diakonie hatte die Ökumenische Sozialstation einen entsprechenden Förderantrag bei der Stiftung Deutsches Hilfswerk gestellt. Die Stiftung vergibt die Gelder, welche die Deutsche Fernsehlotterie über den Verkauf ihrer Lose einspielt. Die Soziallotterie unterstützt auf diese Weise gemeinnützige Einrichtungen in ganz Deutschland. Bisher war die Ökumenische Sozialsta­tion ausschließlich in der häuslichen Kranken- und Altenpflege tätig. Die Krankenschwestern, Altenpfleger und Hauswirt­schafterinnen sind mit ihren Autos in Sebnitz und den umliegenden Orten unter­wegs und versorgen ältere oder frisch aus dem Krankenhaus entlassene Menschen zu Hause.

Mit der geplanten Tagespflege kommt nun ein ganz neues Angebot hinzu. Altere Menschen mit der entsprechenden Pflegestufe können künftig tagsüber direkt im Haus der Ökumenischen Sozialstation betreut werden. Sie kommen morgens an und werden abends wieder nach Hause gebracht. „Der Vorteil ist, dass die Menschen in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben können", sagt Vorstandsvorsitzende Irene Philipp. Eine solche Betreuung ist werktags die ganze Woche über möglich oder nur an ausgewählten Tagen, auch übergangsweise. Alltagsgestalter und Ergotherapeuten kümmern sich dann um die Tagesgäste. An Ideen mangelt es nicht. So sind ein Herrenkreis zum Werkeln im Gespräch sowie eine Gesangsgruppe oder eine Kartenspielgruppe. Im Garten könnte ein Hochbeet entstehen. Das Angebot ist auch zur Entlastung von Familien gedacht, die sich sonst tagtäglich zu Hause um ihre Angehörigen kümmern. Wie die ambulante Pflege auch ist das neue Angebot der Ökumenischen Sozialstation offen für alle, unabhängig von Religion oder Weltanschauung. Um Platz zu schaffen, starten im Haus auf dem Burggäßchen noch in dieser Woche die Bauarbeiten. Der bisher flache Anbau wird um eine Etage aufgestockt, die beiden früheren Wohnungen im ersten Obergeschoss werden zusammengelegt. Hier entstehen ein großer Aufenthaltsraum, eine Küche und zwei Ruheräume. Der Fahrstuhl ist bereits vorhanden. Auf der Südseite in Richtung Markt kommt ein großer Balkon ans Haus. Von hier haben die Gäste dann einen wunderbaren Ausblick auf die Sebnitzer Innenstadt. Wenn alles nach Plan verläuft, sind die Bauleute bis zum Jahreswechsel fertig. Dann kann die Tagespflege pünktlich zum 25jährigen Jubiläum der Ökumenischen Sozialstation im Januar die ersten Gäste begrüßen.
 
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